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01-Jun-2016 05:58

anbr Diese erste Nachricht von einem sympathisch lachenden Tinder-Typen erreichte mich auf meinem Sprung in den Feierabend.

Ich hatte Hunger und noch nichts vor, alles andere würde ich einfach auf mich zukommen lassen.

Die App zeigt Fotos von Nutzern in der Nähe, die bei der Anmeldung gemachte Geschlechts- und Alterskriterien erfüllen. Innerhalb von (Milli-)Sekunden fällt die Entscheidung: Wisch nach rechts: Ich finde dich gut. Wer annimmt, er sei durch die harte Schule der Sozialen Netzwerke abgehärtet, unterschätzt das Selbstdarstellungsfeuerwerk auf Tinder.

Routiniert, gelangweilt und schonungslos wischen sich seit 2012 geübte Nutzer durch Galerien von Menschen, die alle ihre Einzigartigkeit unterstreichen und mit Sprüchen mit Wandtattoo-Potenzial um die Gunst möglicher Partner werben.

Auf der App, die zum Modephänomen wurde, die polarisiert und dennoch den Zeitgeist einer Generation widerspiegelt.

Noch nie war Dating einfacher, noch nie war Dating unverbindlicher, noch nie schien es schwieriger, Liebe zu finden. Tinder ("Zunder") ist ein bisschen das "Fast Food" des digitalen Datings: schnell, unkompliziert und überall verfügbar. Getindert wird zum Zeitvertreib im Wartezimmer beim Arzt oder in der Schlange an der Supermarktkasse.

"Ein Foto sagt doch mehr aus, als jeder akribisch ausgefüllte Fragebogen", befindet Sina und ergänzt: Die 32-Jährige tindert seit etwa einem Jahr, mal mehr mal weniger intensiv. Dabei sei es ihr weniger um die Partnersuche als um das Knüpfen neuer Kontakte und das Entdecken der neuen Heimat gegangen: "Tinder war ideal.

Bevor ich alleine zu Hause sitze, schaue ich doch lieber, ob ich spontan jemand finde, der mir gute Restaurants zeigt." Das unterscheidet Tinder sicher von Elitepartner und Co.: Alles ist lockerer, verspielter, unverbindlicher.